Hotelbrand in Cadaqués

In der Nacht von Freitag auf Samstag musste die Feuerwehr in Cadaqués zu einem Hotelbrand ausrücken. In einem der Zimmer des Hotels Nou Estrelles, in der Strasse Sant Vicenç brach aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Der Brand zerstörte den Raum vollständig, die umliegenden Zimmer mussten geräumt werden. Zu Schaden kam glücklicherweise niemand.

 

 

Auf Heuschreckenjagd angeschossen

Ein merkwürdiger Vorfall beschäftigt aktuell die Polizei von Roses. Viñales Emilio Rosas, 50, war am vergangenen Donnerstag auf der Strasse von Palau Saverdera nach Roses unterwegs, als er von einer Gewehrkugel in den Rücken getroffen wurde. Bislang kann sich weder das Opfer noch die Polizei einen Reim auf das Attentat machen. Der Mann war – wie er sagte – auf der Jagd nach Heuschrecken, als er um 17:00h hinterrücks angeschossen wurde. Die Polizei schließt einen „Jagdunfall“ auf Grund der Örtlichkeit aus und tappt weiter im Dunklen.

 

 

Grossbrand vernichtete 25 Hektar Land

Als Vorsichtsmassnahme evakuierten Feuerwehrmänner die Bewohner einiger kleiner Häuser in der Region um Garriguella. Ein Feuer, welches sich Richtung Rabós über die komplette rechte Seite der GI-603 ausdehnte, vernichtete 25 Hektar Vegetationsfläche.   Eine Person musste mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Einsatz waren neunzehn Feuerwehrleute zu Land und sieben, die die Brände mit Löschflugzeugen bekämpften.
 

 

Kein Platz für Büffel

Wer durch die Aiguamolls wandert, der begibt sich auf einen interessanten Streifzug durch die Vogelwelt. Störche, Reiher, Enten, Kibitze, Flamingos haben hier, neben vielen anderen Tieren, ihr artgerechtes Paradies.
Dass seit geraumer Zeit auch Büffel ihren Gefallen an Kataloniens zweitwichtigstem Naturschutzpark finden, bringt nicht jedermanns Zustimmung. Die Umweltorganisationen Iaden und Salvem Empodà haben nun das Weiden der imposanten Tiere innerhalb des Naturparks zur Anzeige gebracht.
Diese haben sich ausrechnet eine Region von hohem, ökologischen Wert in Vilaüt ausgesucht, offenbar grast es sich hier – wenn auch illegal – am schmackhaften. Doch Naturschutz geht vor kulinarischem Genuss und es gibt strenge Regeln, an die sich nicht nur der Büffel halten muss, will man die Nitratbelastung des Bodens und des Wasser reduzieren und die biologische Vielfältigkeit schützen.


Krawalltourismus


Ein neue Wortschöpfung ist gefunden: Krawalltourismus. Touristen, entweder von der Sonne gestresst oder vom Alkohol umnebelt, vielleicht auch in Kombination von beidem, randalierte in dem katalanischen Urlaubsort Lloret de Mar, als es darum ging, eine Diskothek räumen zu wollen. Die Klimaanlage war ausgefallen und um weitere Ohnmachtsanfälle zu vermeiden, wurde die Polizei mit der Schließung beauftragt. So viel behördliche Fürsorge verstanden einige der jungen Leute miss, es kam zu Rangeleien, die Polizisten wurden mit Feuerwerkskörpern beworfen und Müllcontainer wurden angezündet. Das Geschehen artet mit erschreckender Vehemenz in einen Krawall aus, der auch am folgenden Tag wieder aufflackerte. Dreizehn Franzosen, drei Deutsche, zwei Niederländer, ein Schweizer und ein Slowene, alle  zwischen 20 und 22 Jahre alt, wurden festgenommen. Das katalanische Innenministerium kündigte ein hartes Vorgehen gegen die Krawalltouristen an.

http://www.fernsehen.de/Staat/Unruhen/video-Schwere-Stra%C3%9Fenschlachten-im-Urlaubsort-Lloret-de-Mar-Ausland-Lloret-de-Mar-56901.html

 

Unerwünscht: Die Tigermücke

Die Tigermücke halt Einzug in Cassà de la Selva und ist somit weiter auf dem Vormarsch. Das lästige Insekt, welches ursprünglich in weiter Ferne beheimatet ist, überträgt in den Tropen circa 20 Virenkrankheiten wie Chikungunya-, Dengue-Fieber und Westnilvirus.
, wie der Lateiner sagt, hat sich längst dem gemäßigten Klima Westeuropas angepasst.

Entgegen ihrer einheimischen Artgenossen sticht die Tigermücke auch tagsüber und das zudem ungewöhnlich schmerzhaft, wobei selbst schützende Kleidung mühe- und gnadenlos durchstochen werden. Der Stecher, der einst als blinder Passagier in alten Autoreifen nach Europa und in die USA transportiert wurde, zeigt sich überall bestens  angepasst. Minimale Wassermengen nutzt das Insekt erfolgreich, um den Lebenszyklus zu vervollständigen. Selbst nach Monaten der Trockenheit können aus den Eiern noch Stechmücken schlüpfen.

Aus diesem Grund vermehrt sich das Insekt beharrlich und die Gemeinden rufen die Bevölkerung auf, eine intensive Vorsorge dahingehend zu treffen, jede noch so winzige Wasserauffangmöglichkeiten auf Balkonen und in Gärten zu vermeiden. Zudem wollen die Behörden umgehend informiert werden, wenn der gestreifte Stecher sicht- und fühlbar sein Unwesen treibt.

 

 

Erhöhte Wachsamkeit

In La Bisbal hat die Polizei ihre Wachsamkeit erhöht, um Langfingern  an ihrer Arbeit zu hindern. Im Zentrum und auch im Gewerbegebiet wird verstärkt kontrolliert. Gerade hier verschwanden Baumaterialien und Elektrozubehör im verstärkten Maße. Die Polizei arbeitet im Team mit der Bevölkerung, die gebeten wurde, bei Auffälligkeiten diese zügig zu alarmieren.

 

Nicht im Rahmen des Möglichen

Carles Pàramo, Bürgermeister von Roses, erklärte den von seiner Vorgängerin Magda Casamitjana ausgerufenen Wettbewerb bezüglich der Neugestaltung der Strandpromenade, für nichtig. Casamitjana hatte die Bürger der Stadt am ersten März dieses Jahr aufgefordert, ihre Ideen zur Gestaltung der Uferpromenade einzureichen. Insgesamt wurden bereits 34 Vorschläge eingeschickt, die nun keine Beachtung finden werden. Pàramo entschuldigte sich bei den Bürgern und begründete sein Vorgehen damit, dass seine Vorgängerin es versäumt habe, die Bürger über die „Möglichkeiten des Machbaren“ zu informieren und somit die Umsetzungen der Gestaltungsideen nicht realisierbar seien.

 

Das Aus für den Straßenstrich?


 “Alles was dienlich ist, die Straßenprostitution zu verhindern, ist uns recht“. Dieses einhellige Credo gaben die Bürgermeister des Alt Empordà. So sieht die große Mehrheit der Bürgermeister der Ankündigungen des Innenministers Felip Puig, dem Straßenstrich ein endgültiges Ende zu setzten, zufrieden entgegen. Im kommenden September werden in der Kompetenzstruktur der Mossos d’Esquadra einige Änderungen vollzogen. Innerhalb dieser sei auch die Bestrafung des Straßenstrichs vorgesehen und zwar für beide Seiten: die der Prostituierten und der Klienten.

 


Illegale Strandmassage


Es mangelt nicht an Fantasie, geht es darum an des Urlaubers Geld zu kommen. In Roses erwischte die Polizei elf Personen inflagranti in der Ausübung ihrer illegalen Mission dem verspannten Touristen durch ungeübte Massagegriffe zur Entspannung verhelfen zu wollen. Dieser Beach-Service ist jedoch nur mit einer offiziellen Genehmigung statthaft. Den Urlaubern reichte die thailändische Optik allerdings völlig, um den Fähigkeiten der Masseure Vertrauen zu schenken und nach getanem Werk diese auch völlig entspannt zu zahlen. Die Polizei beobachtet in der Hochsaison mit verstärkter Aufmerksamkeit das geschäftliche Treiben an den Stränden.

 


Leere Kassen

Altlasten aus den Jahren 2009 und 2010 in Höhe von 800.000 Euro reißen ein tiefes Loch in die Stadtkasse von Castelló d’Empúries. Dem addieren sich eine knappe Million an weiteren Rückständen aus dem ersten Halbjahr 2011 nebst weiteren Außenständen in Millionenhöhe. Die politischen Schuldzuweisungen untereinander helfen dem Bürger wenig. Einzig darf er sich dessen sicher sein, dass er derjenige sein wird, der schlussendlich mal wieder für politische Fehlentscheidungen geradestehen muss.

 

 

Roses stoppt seine Renovierungsmaßnahmen

Roses legt eine saisonbedingte Baupause ein und stoppt die umfangreichen Renovierungsprojeke seines alten Stadtkerns. Mehr als die Hälfte, sechzig Prozent, sind bereits abgeschlossen. Der verbleibende Rest wird nach der Hochsaison im September erneut in Angriff genommen. Neben allgemeinen Ausbesserungen von Strassen, Plätzen und Gehwegen, müssen auch zwei alte Wohnhäuser weichen, die nicht mehr dem heutigen Sicherheitsstandart entsprechen und zudem den Verschönerungsplänen optisch im Wege stehen.

 

Neue Wanderwege entlang der Muga

1.121.630 Euro investiert der Staat in neue Wanderwege entlang der Muga. Bislang ist es bereits möglich per pedes oder mit dem Fahrrad von Empuriabrava bis nach Pont Molins zu gelangen. Nun ergänzt sich dem Wander- und Naturfreund ein weiteres, interessantes  Angebot. 7, 5 Quadratkilometer umfasst die Sanierung auf eine Länge von knapp sechs Kilometern. Um den Landschaftscharakter zu wahren sind auch weiterhin nur minimale Veränderungen geplant. Bänke und Rastplätze laden zum Verweilen ein, ebenso ist an Fahrradständer und Informationstafeln gedacht. Der Ausbau der grünen Zone läuft in mehreren Teilabschnitten. Die aktuell fertig gestellte Wegstrecke führt von Castelló nach Sant Llorenç de la Muga.

 


Wohnungspreise sinken

Der Durchschnittspreis für Wohnungen in der katalanischen Provinz Girona ist um 0,7% abermals gesunken. Der Quadratmeterpreis liegt aktuell bei 2.369 Euro. Der Preisfall auf diesem Sektor ist in Girona – gemessen an den anderen drei Provinzen Barcelona, Lleida und Tarragona - am stärksten. Auf ganz Katalonien gesehen sind die Preise für Wohnungen um 26,8% gesunken.

 

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Die Bewohner und Besucher von Cadaqués, Llagostera und Pals haben so ihre liebe Mühe via Handy im Gespräch zu bleiben. Die Verbindung ist bestenfalls schlecht, im schlechtesten Fall non existent. Im Verbund mit  Figueres, l'Escala, Lloret de Mar, Palafrugell, Puigcerdà, Sant Feliu de Guíxols i Santa Cristina d'Aro und weiteren 34 Städten und Gemeinden, vorzugsweise an den Küsten, führt der der sommerliche Zustrom der Touristen zu Überlastungen der ohnehin zu wenigen Antennen.

Dem addieren sich die Zuwächse mobiler Handyanbieter. Alles zusammen ergibt dann den saisonalen Kollaps, so dass  so manch spontaner Handyanruf in die Heimat mangels ausreichender Abdeckung ausbleiben muss.  Die Gemeinden fürchten um ein schlechtes Image und versichern, dem Problem auf die Spur zu kommen. Wenn nicht in diesem Jahr so soll im kommenden Jahr der Tourist störungsfrei sein Handy benutzen können. Experten weisen allerdings daraufhin, dass die Problematik alljährlich und hinreichend bekannt sei und bislang zu wenig getan wurde und werde, die Mobilfunkabdeckung so zu erhöhen, dass zumindest außerhalb der Saison eine zufriedenstellende Situation erreicht werde.

 

 

Der Juli verabschiedete sich mit Donnerhall, Sturm und sintflutartigem Regen: Barcelona meldete Land unter!

Polizei und Feuerwehr von Barcelona hatten am Samstag, den 30. Juli alle Hände voll zu tun. Sturmböen mit 72 km/h fegten durch die Innenstadt, rissen Tische, Sonnenschirme und Sonnenmarkisen mit, knickten Palmen wie Streichhölzer um. 82,7 Liter regen prasselten auf den Quadratmeter überspülten Strassen und Gehwege, Keller und Tiefgaragen wurden überfluteten – nichts ging mehr! Das Unwetter kam in der Mittagszeit von Osona über Bages, Maresme nach Barcelona und zog weiter bis nach Tarragona. Camper mussten gerettet werden, drei Fischer wurden aus den peitschenden Fluten glücklicherweise unbeschadet in Sicherheit gebracht werden. Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen, Metro – und Bahnstationen mussten gesichert werden. Das Unwetter wütete circa eine Stunde über der katalanischen Hauptstadt und lies ein Bild der Verwüstung zurück. Ein Naturspektakel der sommerlich seltenen Art, das einen ungewöhnlich unbeständigen Juli auf imposante Art verabschiedete.  

 

 

Der Sommer kommt, wenn auch mit Verspätung


Der ungewöhnlich wechselhafte Juli, der vielen Touristen die Urlaubslaune an der Costa Brava trübte neigt dem Ende zu. Glaubt man den Prognosen der Meteorologen, so wendet sich August wieder alles zu hochsommerlich Gutem.  Im Alt Empordà wird sogar ein Temperaturanstieg von einem Grad im Vergleich zum August 2010 erwartet, während in der restlichen Provinz Girona ein durchschnittliches Plus von 0,5º  erwartet wird.
Gute Nachrichten für die deutschen Urlauber, denen nach wochenlangem nass-grauen Einerlei in der Heimat der unbedingte Sinn nach Sonne und Wärme steht!

 

 

Hochsaison ohne nennenswerten Gewinn


Die Arbeitslosenquote in der Provinz Girona liegt nach Abschluss des vergangenen Quartals dieses Jahres  mit 87.800 Personen bei 22% der Bevölkerung. Girona meldet damit einen traurigen Rekord in Katalonien. Die einst reiche Region Spaniens  muss sich nun im hinteren Feld einreihen. Das Sommersaisongeschäft hat die Erwartungen bislang nicht erfüllt, der Markt hinkt hinterher. Gerade einmal tausend Arbeitssuchende fanden einen saisonalen Job: ein neuer Minusrekord.
690.900 Menschen melden sich aktuell in ganz Katalonien arbeitslos. Die Saison schaffte immerhin 36.000 saisonale Arbeitsplätze, somit liegt die aktuelle Arbeitslosenquote bei 18,06%, in Spanien gibt es einen leichten, sommerlich bedingten, Aufwind auf  20,89%.
Auf den Balearen sieht man dem Sommer weiter positiv entgegen, aber was danach kommt, ist ungewiss. Mit Regierungsantritt der konservativen Partido Popular (PP) wurden empfindliche Einsparungen verkündet. Das trifft den Mallorquiner mit einem durchschnittlichen Bruttomonatsgehalt von 1.200,00 Euro hart. Nicht so die ranghohen Politiker – die verordneten sich erst einmal eine  Jahres-Gehaltserhöhung  von 26.000,00 Euro. Das doppelte Jahresgehalt des durchschnittlichen Arbeitnehmers, bei einer außer- saisonalen Arbeitslosenquote von 120.000 Personen: das schafft wenig Vertrauen auf Verbesserungen.

 

 

Kriminalität nimmt zu


Jeder fünfte Katalane wurde 2010 Opfer eines Verbrechens, dies offenbarte nun die alljährliche Auswertung des katalanischen Innenministeriums. Dem zu Folge sind insbesondere die Einwohner Barcelonas besonders gefährdet. 33% der Bewohner geben an, sich in der katalanischen Metropole „nicht sicher“ zu fühlen. Die Zahlen von 2010 haben sich im Vergleich zu 2009 nicht merklich verändert. Das Innenministerium sieht in dem raschen Bevölkerungsanstieg einen wesentlichen „Unsicherheitsfaktor“, der den Anstieg der kriminellen Delikte antreibt. Barcelona liegt in Katalonien an der Spitze, hier wurde 2010 jeder vierte Bürger Opfer einer kriminellen Handlung. Autodiebstähle, Raubüberfälle, Taschendiebstähle, Betrug und körperliche Bedrohungen führen die Liste der Vergehen an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wetter Empuriabrava

 

 

  

Mulser Emporda S.L., Puigmal 40/ 2, 17487 Empuriabrava, Tel.:0034 972 456051, e-mail : kontakt@empuria.info